CONTRAIL ODER CHEMTRAIL

Ein Thema wird in den sozialen Netzwerken und den alternativen Medien heiß diskutiert. Naja, wenn man bei diesem argumentfreien Bashing der „Ungläubigen“ überhaupt von einer Diskussion reden kann; und zwar die merkwürdigen Streifen, Wolken oder wie auch immer man diese Erscheinungen nennen mag.

Um eines vorab klar zu stellen, ich bin weder Chemiker noch Luftfahrtexperte oder gar Entwickler von Flugzeugen oder Treibstoffen, ich habe also keine Beweise.

Jedoch ist eines offensichtlich: dieses Phänomen, das man an der Mehrzahl der Tage mittlerweile am Himmel beobachten kann, ist weder natürlich noch ist es natürlichen Ursprungs.

Als ich jung war, wurde in einem Öko-Magazin das Thema Klimawandel behandelt und ein Wissenschaftler stellte die These auf, dass uns genau das CO2, welches angeblich für den Klimawandel verantwortlich sein soll, der Stoff sein könnte, der den Himmel „abdunkeln“ würde und somit eine weitere Erwärmung des Planeten verhindern könnte.

In diesem Artikel wurde die Überlegung angestellt zusätzliche Stoffe in der Atmosphäre auszubringen, um dieses Verdunkeln zu fördern. Später wurde über dieses Thema nicht mehr gesprochen und es wurde nicht weiter thematisiert.

Gibt man heute bei Wikipedia den Begriff „Chemtrail“ ein, wird dieses Thema schon zu Beginn des Artikels als Verschwörungstheorie bezeichnet. Suche ich jedoch unter dem Begriff „Geoengineering“, erscheint eine nahezu wissenschaftliche Abhandlung. Obwohl bei den Vertretern alternativer Ereignisthesen genau diese Wettermanipulation kritisiert wird, wird in diesen Artikeln mit zweierlei Maß gemessen: Einmal als totaler Schwachsinn bezeichnet und einmal mit fundierter Wissenschaft dargelegt.

Fakt ist, dass es militärische Berichte mit diesem Thema gibt. Der bekannteste dürfte wohl „Owning the weather by 2025“ sein. Ebenso stolpert man bei der Recherche derartiger Berichte immer wieder über den Begriff „weather-warfare“ – das Wetter als Waffe.

Auch in den Medien, die sich grundsätzlich immer auf die Seite der von Regierungen gewünschten Meinung schlagen, rutschen immer mal wieder kleine Passagen durch, die die Behauptungen der Verschwörungstheoretiker stützen.

Im Allgemeinen werden jedoch die in ihrer Länge und der Dauer ihrer Sichtbarkeit unterschiedlichen, von Flugzeugen ausgebrachten, Streifen mit unterschiedlichen Wetterlagen und Druckverhältnissen in der Atmosphäre erklärt.

Einen normalen Kondensstreifen kann jeder bei kalten Temperaturen durch Ausatmen erzeugen. Die warme ausgeatmete Luft erzeugt eine kleine Wolke, die dadurch entsteht, dass das in der Luft enthaltene Wasser an dem warmen Luftstrom kondensiert. Es entsteht quasi Wasserdampf, wie er auch über dem kochenden Wasser im Kochtopf aufsteigt. Dieses Wasser wird jedoch irgendwann wieder an die kältere Umgebungsluft abgegeben und der Kondensstreifen verschwindet wieder. Daher ist ein normaler Kondensstreifen hinter einem Flugzeug nur kurz.

Wie kann man aber einen Was-auch-immer-Streifen erklären, der über den kompletten Himmel von Horizont zu Horizont reicht? Der dort mehrere Stunden bestehen bleibt und langsam in einen Dunstschleier zerfällt und in der Summe dieser Streifen den vollständigen Himmel diesig macht? Auch ist es erstaunlich, dass man die Streifenbildung ganz nach Belieben zu- und auch wieder abschalten kann.

Die Kritiker vertreten die These, dass sich entweder zusätzliche Sprühvorrichtungen an den Flugzeugen befinden oder Kraftstoffzusätze direkt in den Turbinen mit verbrannt werden. Angebliche Boden- und Regenwasseruntersuchungen würden eine erhöhte und nachweislich unnatürliche Konzentration von hauptsächlich Barium, Strontium und Aluminium vorweisen.

Besonders das Aluminium steht in der Kritik, da es erwiesenermaßen in direktem Zusammenhang mit dem Auftreten gewisser Krankheiten wie Alzheimer steht und ganz allgemein mit einer Schwächung des Immunsystems. Auch hätten Nanopartikel dieses Metalls die Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können und sowohl weitere Schäden im Gehirn zu verursachen, als auch gewisse Verhaltensweisen wie Lethargie hervorzurufen. Auch wird befürchtet, dass Erreger oder Ähnliches auf diese Weise ausgebracht werden könnten, wie damals im Vietnam-Krieg das bekannte „Agent-Orange“.

Ebenso wurde angeblich bereits im Korea-Krieg auf das Wetter Einfluss genommen, um die Anlandung des Militärs zu vereinfachen, die gegnerischen Streitkräfte zu demoralisieren und den Ausbruch von Krankheiten zu begünstigen.

Während ich als Kind oft auf der Wiese lag und versuchte Gesichter, Tiere oder andere Dinge in den Wolken auszumachen, kann man heute an schönen Tagen entweder nur noch Streifen am Himmel sehen, wenn sich nicht sogar ausschließlich ein vollständiger Schleier über die Welt gelegt hat, beziehungsweise gelegt wurde.

Nach meinen bisherigen Schilderungen sollten wir eine natürliche Erscheinung eigentlich ausschließen können. Zweifler, die dies weiterhin bestreiten wollen, um sich wichtigen Fragen nicht stellen zu müssen, werde ich auch nicht in ihren Ansichten bekehren können und will es auch gar nicht. Für alle, die bereit sind sich das Treiben an unterschiedlichen Tagen mal anzuschauen, soll dieser Artikel nur ein Aufruf sein, den Blick mal wieder über den Rand des Handy-Displays zu heben und sich selbst ein Bild zu machen.

Wenn wir nun von einem „Programm“ ausgehen, das von wem auch immer durchgeführt wird, müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  1. Was wird gesprüht?

  2. Warum bringen sie Stoffe in der Atmosphäre aus?

  3. Was sind die Folgen?

Was genau gesprüht wird, werden wir von öffentlicher Stelle wohl nie erfahren, da es dem Bundesamt für Luftfahrt wohl untersagt wurde, Messungen zu unternehmen. Ich bin mir jedoch sicher, dass derartige Messungen bereits erfolgt sind, uns die Ergebnisse aber nicht mitgeteilt werden dürfen/sollen. Oder sie sind sogar Teil dieses Programms und wissen sowieso, womit unsere Atemluft belastet wird.

Also bleiben nur die Behauptungen, Vermutungen und Befürchtungen der Aktivisten.

Welche Gründe gäbe es, Stoffe in diesen Mengen flächendeckend auszubringen?

Unterstellen wir mal, dass sie, wer auch immer das sein mag, uns nichts Böses wollen. Dann könnten wir davon ausgehen, dass man mit dieser Maßnahme erreichen wollte, den Klimawandel zu verlangsamen oder gar aufzuhalten. Dann wären Schwefeloxid und andere in der Natur vorkommenden Gase mit vergleichbaren Auswirkungen ein probates Mittel. Wobei auch Schwefeloxid für das mammalische Leben giftig und damit schädlich wäre.

Doch dann stellt sich mir die Frage, warum dieses Thema nicht öffentlich diskutiert wird und alle Menschen zumindest Basisinformationen über die Vorgänge haben.

Und wenn sich unsere Bundesumweltministerin Hendricks vor laufender Kamera, auf dieses Thema angesprochen, mit dem fundierten Argument „das ist Bullshit“ äußert, können wir von einer derartigen Überlegung wohl Abstand nehmen.

Wenn wir aber davon ausgehen, dass dies bewusst nicht in der Öffentlichkeit thematisiert wird und werden soll, müssen wir schlechte Absichten unterstellen. Und dies wirft gleich ein komplett anderes Bild auf die Sache.

Wer hätte denn ein Interesse und auch die Mittel, eine dermaßen groß angelegte Aktion durchzuführen?

Wohl doch nur Großkonzerne und das steuerfinanzierte Militär und Geheimdienste mit allen angegliederten Strukturen.

Hier können wir die Hegelsche Dialektik anwenden. Man schaffe ein Problem und biete die Lösung an.

Gehen wir von Big-Pharma aus. Wenn die Großkonzerne am Verkauf von Medikamenten und teuren Behandlungen verdienen, wäre es dann so undenkbar, dass es in ihrem Interesse ist möglichst viele Menschen krank zu machen, um diese dann in der Folge kostenintensiv zu behandeln?

Nehmen wir die Nahrungsmittelindustrie. Wenn die Big-Player dieser Branche mit Saatgut Unmengen Geld verdienen, ist es dann so undenkbar, dass es in ihrem Interesse ist, dass nur ihr Saatgut in einem verseuchten Boden Früchte tragen kann?

Nehmen wir die militärisch globalistischen Strukturen, den bereits von John F. Kennedy angeprangerten militärisch-industriellen Komplex. Wenn man seine Machtsphären ausweiten möchte, sind Krisen ein willkommener Zustand. Was könnte eine größere Krise hervorrufen als eine Wasser- und damit verbundene Nahrungsmittelknappheit? Wenn man die Macht hat, komplette Länder oder gar Kontinente von der Wasserversorgung abzuschneiden, oder Ernten ausfallen zu lassen kann man diese Staaten erpressen. Man kann Massenmigration hervorrufen, Bürgerkrieg und Massensterben.

Was wäre, wenn es den Klimawandel gar nicht gäbe (mal abgesehen von den zyklisch auftretenden natürlichen Schwankungen), die Symptome wie Stürme, Dürren und endlose Regenfälle aber gezielt geschaffen werden, um die Menschen zu Maßnahmen zu zwingen, die eigentlich gar nicht nötig wären und die Menschen gar nicht wollen? Und das, um das Klima zu schützen, dass erst durch diese Maßnahmen so drastische Extreme hervorbringt?

Das Wetter als Waffe ist ein mächtiges Instrument mit Alibifunktion. Während man Millionen von Menschen aktiv in ihr Verderben schickt, ist der tatsächliche Täter wirkungsvoll zu verschleiern.

Auch im Artikel über die Neue Weltordnung wurde bereits die gewünschte Bevölkerungsreduktion angesprochen. Wem könnte man dieses hierfür notwendige Massensterben besser in die Schuhe schieben als dem Wetter?

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