RECHT UND ORDNUNG – UND GESETZE

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es sich bei diesen drei Worten um Begriffe mit völlig unterschiedlicher Bedeutung handelt. Zumindest bei Recht und Gesetz verschwimmen für viele die Grenzen.

Recht und Ordnung sind Naturzustände, wohingegen Gesetze künstliche Konstrukte sind.

 

In der Natur hat alles seine Ordnung. Auch wenn etwas auf den ersten Blick chaotisch wirken mag, entpuppt es sich bei genauerer Betrachtung als ein in ein System eingebetteter Zustand, das seinen Platz in der Ordnung des Großen Ganzen hat. Es geht hierbei um das symbiotische Zusammenspiel der unterschiedlichen Arten und deren Umgang miteinander, die immer einen Zustand des Gleichgewichtes und damit einer Ordnung zur Folge haben.

 

Ein Recht ist eine Handlung eines bewussten Lebewesens, die niemand anderen verletzt. Das bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat alles zu tun, was keinen anderen Menschen ausbeutet, verletzt oder tötet. Dies sollte im optimalen Fall auch für unsere Beziehung zu Massentierhaltung und dem Raubbau an der Natur gelten. Auch der Mensch könnte mit seinem Verstand seinen Platz in der Symbiose aller Organismen auf diesem Planeten einnehmen.

Zum Beispiel hatte jeder Mensch das Recht sich Pfeil und Bogen zu bauen oder einen Speer zu fertigen. Diese Waffen waren natürlich gedacht, eine Hilfe zu erfolgreicher Jagd zu sein. Auch war es das Recht eines jeden, diese Waffen zur Abwehr von Gewalt zu verwenden. Denn gäbe es keinen Angriff, der den Einsatz erfordern würde, wäre ein Abwenden der aggressiven Gewalt nicht notwendig. Daher ist es eigentlich ein natürliches Recht für jedermann, Waffen zu seinem Besitz zu zählen. Es ist der Zweck, der den Besitz und den Gebrauch zu einem Recht oder einem Unrecht machen.

 

Heutzutage haben wir aber keine Rechte mehr, wir haben Gesetze. Diese Gesetze geben manchen das vermeintliche Recht, Waffen besitzen und auch einsetzen zu dürfen, wohingegen es den meisten Menschen verboten ist, eine Waffe zum Schutz ihrer Familie und ihres Eigentums zu erwerben und für den Notfall bereit zu halten.

 

Bildhaft ist die Verwendung der Begriffe Recht, Ordnung und Gesetz und ihr Wandel auch in unserer Sprache. Während es früher noch üblich war, dass es die Aufgabe der Polizisten war für Recht und Ordnung zu sorgen, so ist es heute die Einhaltung der Gesetze sicher zu stellen.

Gesetze sind jedoch künstliche Konstrukte, die von mehr oder eher weniger integren Persönlichkeiten verhandelt, beschlossen und verabschiedet werden. Ebenso fragwürdige Personen sitzen dann zu Gericht und wenden Gesetze nach Gutdünken an, oder auch nicht. Nicht umsonst werden Anwälte auch mit dem negativen Wort „Rechtsverdreher“ betitelt, was aber eigentlich „Gesetzesverdreher“ heißen müsste, denn Rechte sind universell und allgemeingültig und daher kann man an ihnen auch nichts „verdrehen“.

Gesetze und deren Anwendung sind im Gegensatz dazu weder allgemeingültig noch moralisch, da sie erst die Grundlage für eine Ungleichbehandlung und somit eine Diskriminierung bieten. Daher sind alle Gesetze als unmoralisch einzustufen und daher eigentlich abzulehnen.

 

Bereits in Artikel 3 des Grundgesetzes wird eine Diskriminierung seitens des Staates als unzulässig erklärt. Allerdings höhlt der Gesetzgeber dieses Antidiskriminierungsgebot mit weiteren Gesetzen aus. Diese Ungleichbehandlung erstreckt sich auf alle Bereiche. Nicht nur beim Tragen von Waffen, auch beim Anbau, der Gewinnung und dem Handel von Betäubungsmitteln sowie der Haltung von Tieren macht der Staat einen großen Unterschied zwischen unterschiedlichen Personengruppen. Großkonzerne dürfen gefährliche Stoffe vermarkten, während der einzelne weder selbst Alkohol brennen, noch Tabak oder Marihuana anbauen darf. Aber auch hier gibt es „Sonderregelungen, die eine Ungleichbehandlung zur Folge haben.

Große Nahrungsmittelproduzenten schreddern Millionen von Küken, während der Kleinbauer schon wirtschaftliche Probleme bekommen kann, wenn die Eier seiner Hühner nicht der Gesetzesnorm entsprechen. Fallen diese nicht unter die Güteklasse A und er verkauft sie trotzdem, kann er strafrechtlich verfolgt werden.

Während für einen durchschnittlichen Haushalt sogar das Abladen von pflanzlichen Abfällen an nicht dafür vorgesehenen Plätzen eine Strafe nach sich ziehen kann, entledigen sich die Energiemultis ihres radioaktiven Mülls mit dem Werfen von Fässern über die Reling eines Schiffes. Falls man eine Mannschaft bei dieser Arbeit erwischt, trifft eine Strafverfolgung, wenn überhaupt, eben nur diese und nicht den Auftraggeber.

 

Somit schaffen überhaupt erst Gesetze rechtsfreie Räume und Ungleichbehandlung, wenn man die Grundordnung im Sinne der Naturrechte betrachtet.

 

Der sogenannte Rechtsstaat existiert schon lange nicht mehr, wir leben in einer Gesetzesdiktatur, die die individuellen Rechte abschafft und den Reichen und Politikern immer mehr Freiheiten durch die Hintertürchen der Gesetzgebung einräumt.

Gleiches gilt für den in der Praxis nicht existenten Sozialstaat. Besserverdiener, Angehörige gewisser Berufsgruppen und Bonzen können sich auf der Grundlage von Gesetzen aus einer gesellschaftlichen Verpflichtung nehmen. Dies wäre unter einer alle Menschen gleich behandelnden Rechtsgrundlage nicht möglich.

 

Eines der offensichtlichsten Gesetze für diesen Missstand ist der Paragraph 129 StGB. Dort steht:

 

129: Bildung krimineller Vereinigungen

(1) Wer eine Vereinigung gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt oder sie unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden,

  1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat

…..

 

Stand im Grundgesetz Artikel 3 nicht Folgendes: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.?

 

Sind Mitglieder einer Partei denn keine Menschen? Sehen sie sich als Götter? Und was ist dann der Otto-Normal-Bürger, über den ganz nach Laune des Richters und des Staatsanwaltes unterschiedlich gerichtet wird?

 

Wie man sieht sind Gesetze nur Konstrukte für einen schwachen Geist und manipulierbare Menschen. Weder behandeln sie alle gleich, noch geben sie wirklichen Rechten einen Raum. Gesetze erfüllen nur einen einzigen Zweck: Uns Pflichten aufzuerlegen und den Rahmen zu bestimmen, in dem wir agieren dürfen – den Rahmen, den uns ein Haufen von machtgierigen Egomanen gnädigerweise lässt.

 

Die Schlimmsten sind jedoch die, die an diese Konstrukte glauben und sich im Recht fühlen. Es sind die, die die Gesetze durchsetzen – unsere vermeintlichen Bewahrer von Recht und Ordnung. Diese Menschen brechen, wie ihre Befehlsgeber, jedes Recht, weil sie den Gesetzen eine höhere Bedeutung geben als dem natürlichen Zustand. Sie helfen dabei Menschen auszubeuten, sie berauben andere ihrer Freiheit, sie verletzen Menschen und ja, sie töten sie sogar. Und sie glauben, dass dies richtig sei, weil sie auf der Seite des Gesetzes stehen.

Die Wahrheit jedoch ist eine andere, und die gesamte entwaffnete und somit wehrlose Menschheit kann nur darauf hoffen, dass diesen gewissenlosen Menschen in naher Zukunft die Illusion, der sie so bereitwillig folgen, bewusst wird. Ansonsten wird uns allen, besonders diesen ignoranten Befehlsempfängern, eine harte Zeit bevorstehen.

 

Die Menschheit muss lernen, und sie muss es auch tatsächlich verstehen, dass Dogmen und Gesetze ausschließlich unserer Spaltung und der Bevorteilung kleiner Gruppen dienen.

Wir müssen zurück zu Recht und Ordnung und weg von den Gesetzen.

Und leider liegt es an den geistig Schwächsten, den moralisch Verkrüppeltsten und den am meisten Manipulierten wohin die Welt sich entwickeln wird – an denen, die entscheiden müssen, ob sie ihre vom Gesetz zugestandenen Waffen nutzen oder niederlegen werden.

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